AKTUELLES
Kindertag der Industrie
Unter dem Motto "Entdecke die Geheimnisse der Industrie" laden innovative Industriebetriebe und wissenschaftliche Institutionen Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren zu spannenden Vorträgen und Ideenwerkstätten für die Bereiche Naturwissenschaft und Technik ein.

Spannende Workshops und ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm ermöglichen den Kids, die Welt der Technik, Wissenschaft und Forschung zu entdecken und hautnah zu erleben.
 
 
Wissenswertes » Rund um die Industrie
Rund um die Industrie
 
Abgaben:
Abgaben sind Steuern und Zölle beziehungsweise Beiträge zur Sozialversicherung.
 
Abschwung | Rezession:
Die Wirtschaft eines Landes muss wachsen, damit sich das Land weiterentwickeln kann. Wenn sich also die Wirtschaft eines Landes verschlechtert, d.h. wenn die Unternehmen weniger produzieren können, befindet sich ein Land im Abschwung. Das wird auch "Rezession" – auf Deutsch "Rückgang" – genannt. Das bedeutet aber auch weniger Steuereinnahmen und oft mehr Menschen, die keine Arbeit finden.
 
Arbeitsmarkt:
Als Arbeitsmarkt bezeichnet man einen "virtuellen" − also unsichtbaren − Ort, auf dem die Nachfrage und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen. Wenn ein Industriezweig, wie zum Beispiel eine Baufirma, Arbeiterinnen und Arbeiter und Ingenieurinnen und Ingenieure, usw. braucht, versucht diese Firma, über Stellenanzeigen oder beim Arbeitsmarktservice die richtigen Leute zu finden.
 
Arbeitszeitflexibilisierung:
Bei der Arbeitszeitflexibilisierung wird die übliche Dauer der Arbeitszeit verändert, also flexibel gemacht. Es wird also nicht jeden Tag die gleiche Anzahl von Stunden gearbeitet, sondern einmal kürzer und dann wieder länger. Wie lange gearbeitet wird, hängt davon ab, wie viel Arbeit zu erledigen ist.
 
Arbeitszusatzkosten:
Die Arbeitszusatzkosten sind vor allem die Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung), die ein Unternehmen zusätzlich zu den Lohn- und Gehaltskosten an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlt, damit diese auch versichert sind. Darunter fallen aber auch Steuern, wie zum Beispiel die Lohnsteuer, die ein Unternehmen für seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Staat zahlen muss.
 
Beschäftigung:
Das ist der Einsatz von Arbeitskräften in einem bestimmten Zeitraum, zum Beispiel einem Jahr oder länger.
 
Betrieb:
In einem Betrieb findet die eigentliche Produktion statt, dort werden die Güter erzeugt. Oft sind mehrere Betriebe zu einem Unternehmen zusammengeschlossen (Mehrbetriebsunternehmen).
 
Börse:
Eine Börse ist ein Markt, auf dem Wertpapiere oder Devisen gekauft und verkauft werden, der nach bestimmten Regeln funktioniert. Wertpapiere sind Vermögensrechte wie zum Beispiel Aktien. Devisen sind ausländische Zahlungsmittel, wie zum Beispiel der Dollar. Im Unterschied zu anderen Märkten kann man an der Börse die Ware nicht sehen und mitnehmen. Man sieht lediglich an einer Tafel die Preise, die Börsenkurse genannt werden.
 
Bruttoinlandsprodukt (BIP):
Wenn man wissen will, wie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit – also was in einem Land im Laufe eines Jahres hergestellt wurde – aussieht, dann rechnet man den Wert der Sachgüter (Autos, Waschmaschinen, usw.) und der Dienstleistungen (Leistungen von Verkäuferinnen und Verkäufern, Polizistinnen und Polizisten, Lehrerinnen und Lehrer, usw.) zusammen und erhält dann das sogenannte Bruttoinlandsprodukt – abgekürzt BIP.
 
Dienstleistungen:
Dienstleistungen sind Leistungen, die Menschen für andere Menschen machen, wie zum Beispiel eine Taxifahrt, ein Haarschnitt usw.
 
Energiepolitik:
Die Energiepolitik sorgt dafür, dass wir alle mit ausreichender Energie, also mit Strom, Öl, Gas, Benzin, usw. versorgt werden. Alle Betriebe, alle Eisenbahnen, alle großen Gebäude und Maschinen, aber auch Jede und Jeder von uns verbraucht Energie.
 
Europäische Union:
Die Europäische Union (kurz: EU) ist ein Zusammenschluss von europäischen Staaten, die gemeinsame Ziele verfolgen. Die EU besteht seit dem 1. November 1993. Jeder Staat in Europa hat die Möglichkeit, der Europäischen Union beizutreten. Allerdings muss er dafür einige Voraussetzungen erfüllen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist es, dass der Staat, der beitreten will, demokratisch ist. Heute gehören 27 Staaten – darunter auch Österreich – der EU an.
 
Export:
Als Export bezeichnet man den Verkauf von Waren in das Ausland und damit alle Güter, die über die heimische Grenze in ein Land geliefert werden.
 
Fachkraft:
Als Fachkraft bezeichnet man jemanden, der durch eine Ausbildung Kenntnisse in einem bestimmten Fachgebiet erworben hat und sich daher in seinem Beruf sehr gut auskennt.
 
Forschung und Entwicklung:
Forschung und Entwicklung ist die Suche nach neuem Wissen. In der Forschung bekommt man neue Kenntnisse. Die Entwicklung beschäftigt sich mit der erstmaligen Anwendung dieser Kenntnisse und der praktischen Umsetzung. Ein wichtiges Ziel der Forschung und Entwicklung ist die Innovation.
 
Gehalt:
Das Gehalt ist der Geldbetrag, den eine Angestellte oder ein Angestellter für seine Leistung erhält.
 
Headquarter:
Ein Headquarter ist die Zentrale eines Unternehmens, an der die Geschäftsführung, also die Leitung des Unternehmens, ihren Sitz hat. Dort wird alles entschieden.
 
Import:
Unter Import versteht man den Einkauf von Waren aus dem Ausland, also alle Güter, die über die heimische Grenze nach Österreich hereinkommen.
 
Industrie:
Die Industrie hat sich vor etwa 200 Jahren aus dem Handwerk entwickelt. Maschinen wurden erfunden und in Werkstätten eingesetzt. Die Herstellung von Waren wurde dadurch viel einfacher und konnte nun in großen Mengen hergestellt werden. Aus den Werkstätten wurden Fabriken. Die Industrie gewinnt und verarbeitet Rohstoffe (z.B. Eisen), stellt Produkte her (z.B. Autos, Computer), liefert Energie (z.B. Strom, Benzin) und baut (z.B. Fabriken, Straßen).
 
 
 
Industriestaat:
Länder, in denen es viele Fabriken und Industrieanlagen gibt, nennt man Industrieländer oder Industriestaaten.
 
Industrialisierung:
Wenn die Industrie in einem Land einen größeren Platz einnimmt, dann nennt man das Industrialisierung.
 
Infrastruktur:
Damit sind Einrichtungen gemeint, die dafür sorgen, dass Wirtschaft und Gesellschaft gut funktionieren können. Zu einer guten Infrastruktur gehören Verkehrswege, Strom-, Gas- und Wasserversorgung, aber auch gute Telefonverbindungen, Schulen, Sportanlagen, Krankenhäuser und vieles mehr.
 
Innovation:
Eine Innovation ist die Verwirklichung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem. Darunter fällt z.B. auch die Einführung eines neuen Produkts oder die Anwendung eines neuen Produktionsverfahrens.
 
Investition:
Bei einer Investition wird Kapital (Geld oder Waren/Wertgegenstände) − meist langfristig – gebunden, damit ein Unternehmen in Zukunft Umsätze und im besten Fall auch Gewinne erzielen kann. Das investierte Geld kann z.B. in ein bestimmtes Projekt fließen oder aber auch in eine neue Produktionshalle, in der viele Arbeiterinnen und Arbeiter beschäftigt werden können.
 
Kapital | Kapitalmarkt:
Kapital (Geld/Wertpapiere oder Waren/Wertgegenstände) ist das Vermögen eines Unternehmens. Der Kapitalmarkt ist ein Markt für langfristige Kredite und Geldanlagen (wie z.B. die Wiener Börse).
 
Klein- und Mittelunternehmen (KMU):
KMU sind Unternehmen, die sich aufgrund ihrer Größe von den Großunternehmen unterscheiden. Ein KMU hat maximal 249 Beschäftigte und erwirtschaftet maximal 50 Millionen € Umsatz pro Jahr.
 
Konjunktur:
Darunter versteht man die wirtschaftliche Gesamtlage eines Staates, den Zustand seiner Volkswirtschaft. Es gibt Anzeichen, an denen man erkennen kann, wie es um die Konjunktur bestellt ist, die sogenannten Indikatoren. Das sind zum Beispiel die Zahl der Arbeitslosen, die Auftragslage für die Industrie, hohe oder niedrige Preise an den Börsen und viele andere Anzeichen. Der Verlauf der Konjunktur, also die wirtschaftliche Gesamtentwicklung eines Landes über einen längeren Zeitraum, lässt sich an einer sogenannten Konjunkturkurve aufzeichnen.
 
Konzern:
Ein Konzern ist ein Zusammenschluss von Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit. Das heißt, einzelne Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben und alleine handeln können, versuchen, als Gruppe erfolgreicher zu sein. Ein Konzern wird oft auch als Unternehmensgruppe bezeichnet.
 
Leitbetrieb:
Ein Leitbetrieb sticht im Vergleich zu anderen Betrieben hervor. Er wird oft als Vorbild gesehen, da er die besten Voraussetzungen innerhalb eines Produktionsbereichs hat, mit vielen KMU zusammenarbeitet und wichtige wirtschaftliche Impulse in der heimischen Wirtschaft setzt.
 
Lohn:
Der Lohn ist jener Geldbetrag, den eine Arbeiterin oder ein Arbeiter für seine Leistung erhält.
 
Lohnnebenkosten:
Wenn ein Unternehmer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt, die für ihn arbeiten und dafür bezahlt werden, entstehen dadurch Arbeitskosten, die auch "Personalkosten" genannt werden. Sie setzen sich aus verschiedenen Teilen zusammen: Es sind die Löhne und Gehälter, die direkt an die Arbeitnehmer ausgezahlt werden. Dazu kommen die Lohnnebenkosten. Das sind im Wesentlichen die Beiträge für die Sozialversicherungen (Kranken-, Pflege-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung. Der Unternehmer ist verpflichtet, einen Teil dieser Beiträge zu übernehmen. Dann gibt es auch noch Sonderzahlungen, die zu diesen Nebenkosten gerechnet werden. Sie sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
 
Niederlassung:
Eine Niederlassung ist eine Zweigstelle eines Unternehmens. Ein Unternehmen kann sich an mehreren Standorten niederlassen beziehungsweise Zweigstellen gründen.
 
Privatisierung:
Wenn ein Staat Vermögen hat, wie zum Beispiel Grundstücke, Industrieanlagen, usw., und diese an Privatpersonen, private Gesellschaften oder private Firmen verkauft, nennt man das Privatisierung.
 
Ressourcen:
Darunter versteht man bestimmte Mittel, die notwendig sind, um ein Ziel zu erreichen. Das könnennn Geld aber auch gute Ideen sein. Ressourcen können auch landwirtschaftliche Flächen und Arbeitskräfte sein, die für die Produktion für Nahrungsmittel oder für die Wirtschaft in Zukunft gebraucht werden. Ressourcen sind auch Rohstoffe wie Öl und Erdgas und andere Bodenschätze.
 
Standort:
Der Standort ist der geografische Ort, an dem das Unternehmen aktiv ist.
 
Unternehmen:
Ein Unternehmen kann mehrere Betriebe (oft: Produktionsstätten oder Niederlassungen) haben. Ein Unternehmen ist die wirtschaftliche Einheit, es existieren enge geschäftliche Verflechtungen zwischen den Betrieben.
 
 
Volkswirtschaft:
Alle privaten Haushalte, alle kleinen und großen Firmen und Unternehmen und die Einrichtungen eines Staates, bilden zusammen die Volkswirtschaft. Also alle, die Güter erzeugen, verteilen und verbrauchen, gehören zur Volkswirtschaft.
 
Wertschöpfung:
Die Wertschöpfung ist jener Wert, der hinzukommt, wenn ein Produkt bearbeitet wird. Dieser Mehrwert entsteht z.B. dadurch, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Betrieb aus verschiedenen Einzelteilen etwa ein Auto zusammenbauen und dafür entlohnt werden.
 
Wettbewerb:
In der Wirtschaft bedeutet Wettbewerb, dass jedes Unternehmen für sich versucht, möglichst viele Kunden für ihre Produkte zu gewinnen.
 
Wirtschaft | Ökonomie:
Wenn die Menschen arbeiten, dann erzeugen sie oft etwas. Sie bauen Autos, Maschinen, Häuser und vieles mehr. Alle Bereiche zusammen, in denen Menschen etwas herstellen, bezeichnet man als Wirtschaft – oft bezeichnet man die Wirtschaft auch als Ökonomie. Dazu gehören auch Dienstleistungen, also die Tätigkeiten, wo Menschen arbeiten, aber nichts direkt hergestellt wird, wie zum Beispiel Banken, Polizei, Versicherungen, usw. In der Wirtschaft regelt einerseits die Nachfrage das Angebot. Das heißt, je mehr Menschen eine Ware haben wollen, desto mehr wird von der Ware auch hergestellt. Andererseits wird die Nachfrage durch das Angebot geweckt. Wenn also zum Beispiel ein neues Computerspiel entwickelt wird und auf dem Markt ist, soll es auch nachgefragt werden. Damit die Menschen es kaufen, machen die Unternehmen dafür Werbung. Wenn die Menschen ein Produkt nicht mehr kaufen, dann wird es auch nicht mehr angeboten. Man kann sagen, dass die Wirtschaft eines Landes dafür sorgen muss, dass die Menschen die Güter und Dienstleistungen erhalten, die sie brauchen und haben wollen. 
 
Wirtschaftspolitik:
Als Wirtschaftspolitik werden alle Maßnahmen und Aktivitäten eines Staates bezeichnet, die zum Ziel haben, das Wirtschaftsleben zu steuern und zu ordnen.
 
Wirtschaftsstandort:
Damit ist ein Land, oder sogar mehre Länder gemeint, wo es gute Bedingungen gibt, damit sich kleine, mittlere und große Firmen und Konzerne ansiedeln können. Solche gute Bedingungen sind zum Beispiel niedrige Steuern, ein gutes Straßennetz oder gute Eisenbahnverbindungen, aber auch gut ausgebildete Menschen, die in den Firmen arbeiten können. Eine Firma soll sich an diesem Ort gut entwickeln können und gute Möglichkeiten haben, ihre Produkte zu verkaufen. Man nennt die Bedingungen, ob ein Platz gut oder schlecht für die Firma ist, in der Fachsprache der Wirtschaft "Standortfaktoren".
 
Zulieferer:
Zulieferer sind Produktionsbetriebe oder Händler, die einem Kunden bestellte Produkte oder angeforderte Dienstleistungen zur Verfügung stellen.